Hirschfeld wird für Aufwand nicht belohnt

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde musste Hirschfeld bei der SpG Wildenfels/Weißbach antreten. Für dieses Spiel standen vierzehn Spieler zur Verfügung, sodass die Hoffnung, die ersten Zähler in dieser Saison einzufahren, durchaus berechtigt war. In einem eher ausgeglichenen Spiel musste man sich allerdings wieder knapp geschlagen geben.

Die Partie in Weißbach fand bei guten äußeren Bedingungen statt. Hirschfeld nahm von Anfang an den Kampf an, ließ aber auch die eine oder andere Chance zu. Aber auch der Gastgeber zeigte Schwächen, vor allem wenn er von Hirschfeld frühzeitig unter Druck gesetzt wurde. Aus diesen Situationen konnte Hirschfeld jedoch wieder nichts Zählbares machen und so kam es, dass Weißbach durch einen Standard in Führung gehen konnte (12.). Direkt im Gegenzug hatte Nötzold die Chance den Ausgleich zu erzielen, doch der Torhüter und die Abwehr von Weißbach konnten den Treffer irgendwie verhindern. Im weiteren Verlauf hielt der Hirschfelder Schlussmann Pfleger sein Team im Spiel, indem er einen Handelfmeter souverän hielt. Doch wenig später fiel dann doch der zweite Treffer für Weißbach, passend zur Saison sehr unglücklich. Nachdem der Stürmer zunächst scheiterte fiel ihm der Abpraller noch einmal genau vor die Füße und er konnte ohne Mühe einschieben (43.). Hirschfeld gelang es nicht, weitere gute Möglichkeiten herauszuspielen. Außerdem mussten sie aufpassen, dass sie vom Gastgeber nicht ausgekontert werden.

In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel. Hirschfelds Angriffe wurden nicht mehr konsequent zu Ende gespielt und konnten vom Gegner leicht unterbunden werden. Allerdings konnte Weißbach auch nicht mehr erhöhen, da es Hirschfeld schaffte, jede Torgelegenheit mit großem Einsatz zu klären. In der Schlussphase wurde es kurz noch einmal hektisch, als es nach einem Foul kurz vor dem Strafraum Freistoß gab, der allerdings auch nichts einbrachte.

Fazit: In diesem Spiel war klar zu sehen was es ausmacht, wenn man mehr als elf Spieler zur Verfügung hat. Dadurch ist man variabler und kann den Spielern, die angeschlagen sind, eine Pause im Spiel ermöglichen. Es war auch deutlich zu sehen, dass es nicht am Einsatz und Willen lag, sondern an der Konsequenz vor dem Tor und der fehlenden Kraft gegen Ende des Spiels. Im letzten Spiel dieses Jahr am Sonntag um 11 Uhr gegen Hartmannsdorf II (in Wernesgrün) müssen wir uns endlich einmal für unseren Aufwand belohnen!

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