Niederlage in Langenbersdorf

   9. April 2014   Kommentare deaktiviert für Niederlage in Langenbersdorf

SG 44-04 Trünzig II – 1.FC Weiß-Grün Hirschfeld 4:1 (2:0)

Stark dezimiert musste sich der 1.FC Weiß-Grün Hirschfeld gegen die zweite Vertretung der SG 44-04 Trünzig mit 1:4 geschlagen geben. Dabei musste man erneut auf Hirsch, weiterhin aber auch auf Allstädt, Groß, Hoffmann und Remtisch verzichten. Heigel, J.Meichsner und Gerisch rückten ins Team.

Die Partie auf dem Platz in Langenbernsdorf, den man nachwievor eigentlich Keinem anbieten kann, begann zunächst ausgeglichen. Allerdings gingen die Gastgeber mit der ersten nennenswerten Chance in Führung: nach einem weiten Einwurf konnte man unbedrängt einköpfen (7.). Wenig später traf J.Heymann aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten. Dennoch kamen erneut die Gastgeber durch einen Einwurf zum Zug: nach Abwehrfehler konnte man einnetzen (18.). In der Folge scheiterte J.Heymann zweimal knapp – es hätte demnach schon 2:3 stehen können. Spielerisch lief bei beiden Teams wenig zusammen. Umso ärgerlicher, dass die Trünziger mit ihrer destruktiven „Spielweise“ nach dem Motto „Langholz“ gleich zwei Tore erzielen konnten. Mit Fußball hatte das recht wenig zu tun.
Der zweite Durchgang begann deutlich besser: nach Handspiel im Strafraum gab es Strafstoß für die Gäste, Georgi traf sicher zum 2:1 (49.). In der Folge setzte man den Gegner mehrfach unter Druck und bekam drei dicke Chancen zum Ausgleich, verstand es aber nicht, diese zu nutzen. Leider half auch der Unparteiische mit, indem er eine klare gelb-rote Karte nach grobem Foulspiel nicht geben wollte – selbst die Trünziger Verantwortlichen sahen das anders als Herr Zink und hatten bereits die Auswechslung vorbereitet. Am Ende kam es, wie es kommen musste: wer seine Chancen nicht nutzt, verliert. Mit zwei weiteren, durchaus vermeidbaren Toren (74./80.) trotz verschossenem Elfmeter (73.) fuhren die Gastgeber den durch Kampf und Cleverness, gepaart mit dem Unvermögen der Gäste verdienten Sieg ein.

FAZIT: Auch wenn der Platz kaum bespielbar war, der eine oder andere Leistungsträger gefehlt hat und dem Team „lang und weit“ nicht liegt, muss man hier nicht 4:1 verlieren – die Chancen waren da! Gegen Wilkau wird es kommenden Sonntag auch nicht leicht, dennoch sollte man in den nächsten Wochen die Kurve kriegen.

Hirschfeld mit: HendelSchwinger, R.HeymannHeigelJ.Meichsner (46. Seltmann), Georgi (49.) – Nötzold, J.Heymann (C), Flechsig, GerischFranke